Die Veranstalter
Der erste Hamburger Armutsgipfel im Jahr 2025 wurde gemeinsam vom SoVD Hamburg, dem Mieterverein zu Hamburg, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Hamburg und dem DGB Hamburg veranstaltet. Mit dem zweiten Armutsgipfel wurde das Bündnis um die Diakonie Hamburg erweitert. Gemeinsam setzen sich die beteiligten Organisationen dafür ein, Armut in Hamburg sichtbar zu machen, ihre Ursachen zu benennen und politische Lösungen anzustoßen.

Sozialverband Deutschland, SoVD-Landesverband Hamburg e.V.
Der SoVD Hamburg schützt Sie vor den Folgen sozialer Härte – und sorgt für Ihre soziale Sicherheit und mehr soziale Gerechtigkeit: Ob Sozial-Rechtsschutz, sozialpolitische Interessenvertretung, Hilfsangebote oder Begegnung vor Ort. Damit Sie auch in Zukunft lächeln!

Mieterverein zu Hamburg von 1890 r. V.
Der Mieterverein zu Hamburg bietet Beratung und rechtlicher Hilfe rund ums Wohnen und Mieten. Mit über 80.000 Mitgliedshaushalten vertreten wir zudem die Interessen aller Hamburger Mieter:innen in Politik und Öffentlichkeit und setzen uns für faire Wohnbedingungen ein.

DGB Hamburg
Der DGB Hamburg setzt sich für die Interessen der Beschäftigten in der Stadt ein. Gegenüber Bürgerschaft, Senat, Parteien, Verbänden und Medien macht er sich für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne, Mitbestimmung, Integration und Gleichberechtigung stark. Ziel ist eine solidarische Stadt.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg e.V.
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband Hamburg ist seit über 100 Jahren eine tragende Säule der sozialen Infrastruktur in unserer Stadt. Seine über 400 Mitgliedsorganisationen decken die gesamte Breite der sozialen Arbeit ab – von Frühförderung über Kita bis Altenpflege und Hospizarbeit. Seit 1989 veröffentlicht der Paritätische Bundesverband jährlich den vielbeachteten Armutsbericht.
Diakonie Hamburg
Die Diakonie Hamburg ist die soziale Arbeit der evangelischen Kirchen und setzt sich für Menschen in sozialen Notlagen ein. Wir engagieren uns in rund 1.500 Einrichtungen, beispielsweise in den Bereichen Pflege, Wohnungslosenhilfe, Migration, Kinder- und Jugendhilfe sowie in der sozialpolitischen Interessenvertretung. Im Mittelpunkt steht dabei die Würde des Einzelnen. Die Diakonie möchte gesellschaftliche Teilhabe für alle ermöglichen.
Gemeinsam gegen Armut
Ziel des Hamburger Armutsgipfels ist es, die vielschichtigen Ursachen und Folgen von Armut genauer zu beleuchten – mit besonderem Fokus auf sozial-, wirtschafts- und wohnungspolitische Aspekte – und Lösungswege zu beschreiben wie zu diskutieren.
Die Anliegen der Organisatoren:
- Armut bekämpfen – nicht verwalten.
Wir setzen uns für eine Politik ein, die Armut nicht als individuelles Versagen betrachtet, sondern als strukturelles Problem erkennt und entschlossen angeht. - Soziale Teilhabe ermöglichen.
Armut bedeutet oft Ausschluss – von Bildung, Kultur, Mobilität und Gesundheitsversorgung. Wir wollen Barrieren abbauen und Chancen schaffen. - Existenzsichernde Einkommen garantieren.
Wer arbeitet, darf nicht arm sein. Wir fordern faire Löhne, armutsfeste Sozialleistungen und eine Reform des Bürgergelds. - Stadtentwicklung sozial gestalten.
Hamburg darf nicht zur Stadt der Wohlhabenden werden. Wir brauchen eine Stadtplanung, die Vielfalt und soziale Gerechtigkeit fördert. - Betroffene einbeziehen.
Menschen mit Armutserfahrung müssen gehört werden. Ihre Perspektiven sind unverzichtbar für wirksame Lösungen.
